Steinmarder

Diese Raubtiere erreichen eine Gesamtlänge von 80-90 cm und weisen eine uneinheitliche, von dunkelbraun bis graubraun reichende Fellfarbe auf. Von der Kehle bis zur Brust sind sie hingegen heller gezeichnet. Trotz ihrer räuberischen Lebensweise haben Steinmarder (Martes foina) nur auffällig kurze Gliedmaße. Ihr natürlicher Lebensraum sind lichte Laubwälder und felsige Bergregionen. Angelockt durch ein reichhaltiges Nahrungsangebot, trifft man jedoch auch immer öfter in Städten auf sie. Dort richten sie ihre Höhlen vorzugsweise in Dachstühlen und Scheunen ein. Der nachtaktive Allesfresser ist nicht wählerisch und ernährt sich neben erbeuteten Kleintieren auch von Abfällen. Außerhalb der im Sommer beginnenden Paarungszeit sind sie Einzelgänger. Zumeist im Frühjahr kommen nach vierwöchiger Tragezeit zwei bis sieben Jungtiere zur Welt. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 3 Jahre, in Einzelfällen sind aber auch 10 Jahre möglich.

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