Rattenfloh

Bei dieser Flohart sind die Männchen mit etwa 2 mm Größe kleiner als die Weibchen, die durchschnittlich 2,5 mm messen können. Wie es ihr Name schon verrät, haben sie sich auf Ratten und andere Schadnager spezialisiert, können jedoch jederzeit auch auf Menschen übergehen und wie andere Arten dabei gefährliche Krankheitserreger oder auch Bandwürmer übertragen. Ihr Schadenspotential ist mit dem des ebenfalls weit verbreiteten Hundeflohs vergleichbar: Die bei der Nahrungsaufnahme verursachten zahlreichen Stiche können bei empfindlichen Menschen einen mehrere Tage andauernden Juckreiz auslösen sowie leicht entzündliche Papeln und Quaddeln entstehen lassen. Zudem kann es auch zur Ãœbertragung von Bandwürmern kommen. Wie bei einer Flohbekämpfung üblich, sollten in den befallenen Räumlichkeiten zunächst die Brutstätten lokalisiert werden, die man anschließend gezielt mit dem synthetischen Juvenilhormon Metophren oder Fettsäure behandeln kann.

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