Mehlkäfer

Dieser 12-18 mm lange Käfer ist nach dem Schlüpfen braun und nimmt später eine schwarze Färbung an. Kennzeichnend für den Mehlkäfer (Tenebrio molitor) sind deutliche Punktstreifen auf den Flügeldecken. Als Hygieneschädling ist er Ãœberträger mehrerer parasitärer Würmer, die bei Ablage der bis zu 200 Eier in Nahrungsmitteln auf den Menschen übertragen werden können. Aus den klebrigen Eiern schlüpfen zudem ihre Larven, die ihre gesamte Entwicklung vom Ei zum Käfer zur Nahrungsaufnahme in Mehlprodukten, Getreideabfällen oder Teig- und Backwaren verbringen. Die durch Kot und Hautreste kontaminierten Produkte werden klumpig und verbreiten einen unangenehm muffigen Geruch. Auch hölzerne Bretter und Balken können von den Larven befallen und dadurch nachhaltig geschädigt werden. Ursache eines Befalls sind nicht selten unbeachtete Mehl- und Getreideabfälle oder Vogelnester am Haus, die gegebenenfalls entfernt werden sollten. Auf Bauernhöfen dringen Mehlkäfer zudem häufig aus Lagerbereichen für Getreide oder aus Zwischendecken in Wohnräume ein. In all diesen Fällen sollte die Tilgung durch einen professionellen Schädlingsbekämpfer erfolgen.

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