Kupferrote Dörrobstmotte

Diese Mottenart kann eine Spannweite von 20 mm erreichen, wobei die gelb-grauen Vorderflügel besonders durch ihre kupferroten Spitzen auffallen. Auch im Fall der Dörrobstmotte (Plodia interpunctella) geht die eigentliche Gefahr von ihren Raupen aus. Zwei mal jährlich schlüpfen diese aus den ungefähr 200 von den Weibchen abgelegten Eiern. Die Raupen zeigen eine weiß-rosa oder grünliche Färbung und fressen bevorzugt die Keimanlagen von Körnern, die sich anschließend häufig mit Gespinst und Kotkrümeln zu Klumpen verbinden. Weitere Schäden entstehen durch Lochfraß, beispielsweise an Nüssen, Backwaren, Gewürzen, gelagerten Heilpflanzen und Dörrobst. Bei der Mottenbekämpfung haben sich Sprüh- und Nebelverfahren als effektivste Methoden zur Beseitigung des Befalls erwiesen.

» zurück zum Schädlingslexikon