Kugelkäfer

Diese Käferart kann zwischen 2-3 mm lang werden und hat eine rot-braun glänzende Färbung. Kugelkäfer (Gibbium psylloides) sind lichtscheu, nachtaktiv, sehr beweglich und bevorzugen feuchte Räume. Sie treten bevorzugt in alten Gebäuden auf, in deren Boden- und Deckenhohlräumen sie sich tagsüber verstecken, die von den Weibchen zudem auch zur Eiablage genutzt werden. Dabei werden jeweils bis zu 30 Eier abgelegt, aus denen nach etwa drei Wochen die Larven schlüpfen. Ungewöhnlich bei dieser Käferart ist jedoch, dass die größten Schäden durch Anfraß von den vollentwickelten Tieren verursacht werden. Sie befallen Seide, Kunstfasern und Wolle, teilweise auch Zigarren und Lebensmittel. Massenhaft tritt der Kugelkäfer zudem auch in Hohlräumen auf, in denen sich organische Abfall- oder Isolierstoffe befinden. Genau in diesen Hohlräumen eines Hauses muss die Bekämpfung dieses Schädlings ansetzen. Da sich diese nicht selten langwierig und aufwändig gestaltet, sollte unbedingt ein erfahrener Kammerjäger für eine fachgerechte Beseitigung des Befalls zu Rate gezogen werden.

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