Kornmotte

Diese Mottenart erreicht eine Spannweite von 12 mm, hat silberglänzende Vorderflügel und ähnelt ansonsten der Getreidemotte. Auch sie legen ihre rund 100 Eier zwischen Getreidekörnern ab, wo sich die weißlich-gelben Raupen bis zur Verpuppung aufhalten. Sie fressen Getreide, speziell Roggen, wobei die ganz jungen Individuen die Keimanlagen der Körner bevorzugen. Typisches Merkmal eines Befalls ist glänzendes Gespinst auf der Oberfläche eines Getreidehaufens. Auch andere Pflanzen, Gewürze und sonstig pflanzliche Materialien können durch einen Mottenbefall geschädigt werden. Während Haushalte eher selten befallen werden, stellen Kornmotten in der Landwirtschaft ein erhebliches Problem dar. Hier hat sich die Begasung des befallenen Getreides mit Phosphorwasserstoff als effiziente Bekämpfungsmethode bewährt. Weiterhin kann ein Mottenbefall auch durch Sprüh- und Nebelverfahren beseitigt werden.

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