Katzenfloh

Katzenflöhe (Ctenocephalides felis) gelten als die in Deutschland am weitesten verbreitete Flohart. Sie sind durchschnittlich 2-3 mm lang, haben einen kurzen Kopf und weisen eine rot-braune Färbung auf. Sie halten sich zumeist in unmittelbarer Nähe zu den Schlafplätzen unserer Katzen, ihren bevorzugten Wirten, auf. Doch jederzeit können sie auch auf den Menschen übergehen. Meist in der Nacht begeben sie sich auf Nahrungssuche, wobei sie ihre Wirte mitunter mehrmals hintereinander stechen, um sich mit ihrem Blut vollzusaugen. Neben Quaddeln und Papeln verursachen diese Stiche oft auch mehrtägig anhaltenden Juckreiz. Darüber hinaus überträgt der Katzenfloh Bandwürmer. Gegen vereinzelt auftretende Katzenflöhe hilft bereits regelmäßiges Staubsaugen, wobei die Schlafplätze der Tiere besonders gründlich gereinigt werden sollten. Spezielle Halsbänder gegen Ungeziefer können einem Befall vorbeugen, ihn aber nicht beseitigen. Im Rahmen einer Flohbekämpfung ist eine tierärztliche Behandlung der betroffenen Katzen daher unerlässlich. Die Bekämpfung gegen Flöhe selbst beginnt mit der Lokalisierung und Beseitigung der Befallsquellen. Zur vollständigen Beseitigung eines Befalls in der Wohnung können synthetische Juvenilhormone wie Metophren, Fettsäuren sowie Kaliumsalze kombiniert eingesetzt werden, von denen bei richtiger Anwendung keinerlei Risiko für Mensch und Tier ausgeht.

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