Hundefloh

Die im Schnitt 2-3 mm großen Hundeflöhe (Ctenocephalides canis) sind zumeist braun-rot gefärbt und besitzen eine längliche Kopfform. Sie suchen die Nähe ihrer bevorzugten Wirte, unserer Hunde, und gelangen in deren Fell in die heimischen vier Wände. Dort halten sie sich im Umfeld des Schlafplatzes der Tiere auf, können aber jederzeit auch auf den Menschen übergehen. In der Nacht suchen sie ihre Wirte auf, um sich durch meist mehrere Stiche mit deren Blut zu versorgen. Diese Stiche sind schmerzhaft für Mensch und Hund und verursachen einen oft mehrere Tage andauernden Juckreiz sowie leicht entzündliche Quaddeln und Papeln. Schlimmstenfalls können dabei auch Bandwürmer übertragen werden. Da der Hundefloh mehrere Wochen ohne Nahrung überleben kann und sich sehr schnell in schwer zugänglichen Stellen vermehrt, muss bei der Flohbekämpfung systematisch und sorgfältig vorgegangen werden. Bei geringem Befall kann meistens schon regelmäßiges Staubsaugen Abhilfe schaffen, wobei dem Schlafplatz des Hundes besondere Aufmerksamkeit zu widmen ist, da hier ideale Bedingungen für die Flohlarven herrschen. Freilaufende Hunde können mit Ungezieferhalsbändern vorbeugend geschützt werden. Einen akuten Flohbefall wird man damit jedoch nicht los. Für eine wirksame und schonende Behandlung der betroffenen Vierbeiner sollte unbedingt ein Tierarzt zu Rate gezogen werden. Bei einer Flohbekämpfung in den befallenen Räumlichkeiten sollten zunächst die Brutstätten lokalisiert werden, die anschließend gezielt mit dem synthetischen Juvenilhormon Metophren oder Fettsäure behandelt werden. Bei korrekter Anwendung geht von diesen Behandlungsmethoden keinerlei Gefahr für Mensch und Tier aus.

» zurück zum Schädlingslexikon