Hausbock

Dieser schwarz oder braun gefärbte Schädling kann bis zu 25 mm groß werden. Besonders auffällig sind die weißen, sich auf den Flügeldecken befindenden Flecken sowie die zwei schwarzglänzenden Schwielen auf dem Halsschild. Die Weibchen bilden bis zu sieben Gelege, in denen sie anschließend bis zu 160 Eier ablegen. Die im ausgewachsenen Stadium zwischen 15 und 30 mm großen Larven sind gelblichweiß und weisen eine kaum sichtbare Behaarung auf. Sie dringen nach dem Schlüpfen in rissige Hölzer ein und ernähren sich von diesen während ihrer drei bis zehn Jahre dauernden Entwicklung, ehe sie verpuppungsreif werden. In dieser Zeit verursachen sie gravierende Schäden am Holz und können bei Befall hölzerner Bauteile zudem die Statik von Gebäuden irreparabel beeinträchtigen. Nach ungefähr drei Wochen schlüpfen die Käfer, die nach erfolgter Paarung erneut Eier ins Holz legen. Anfällig für Schäden durch einen Hausbockbefall sind insbesondere trockene Nadelhölzer, die den Schädlingen wegen des hohen Eiweißgehalts ideale Bedingungen bieten, weshalb Dachböden von Häusern zu ihren bevorzugten Lebensräumen zählen. Im Außenbereich tritt er weiterhin auch in hölzernen Masten und Zaunpfählen auf.

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